
Alternative Mobilitätsangebote – Ein Ortsbus für Ismaning:
Ein zu geringes ÖPNV-Angebot und die begrenzte Fahrradinfrastruktur führen in Ismaning zu hoher Belastung mit innerörtlichem Autoverkehr. Die Ismaninger Grünen beschäftigen sich daher intensiv mit intelligenten, zukunftsorientierten Verkehrskonzepten für ein lebenswerteres Ismaning.
Ein zeitgemäßes ÖPNV-Angebot sollte für alle Ismaninger*Innen den Weg zum Einkaufen, zur Schule oder zur S-Bahn erleichtern und Senioren*Innen und mobilitätseingeschränkte Mitbürger*Innen eine selbstbestimmte Mobilität und damit Teilhabe am täglichen Leben im Ort ermöglichen. Gerade in einer Gesellschaft, in der immer mehr ältere Menschen leben, müssen Antworten auf diese Fragen gefunden werden.
Die jetzige Situation: Eine Analyse zeigt schnell, dass in vielen Bereichen Ismanings der Weg zur nächstgelegenen Bushaltestelle deutlich >200m ist (grauer Bereich um Bushaltestellen), ebenso ist die S-Bahn oftmals weiter als 500m (dunkelgrüner Kreis) oder gar 1km entfernt (hellgrüner Kreis).
Eine der Lösungen ist die Einführung eines Ortbusses, wofür sich die Grünen auch im künftigen neuen Gemeinderat stark machen werden. Dieser soll insbesondere die bislang vom ÖPNV schlecht abgedeckten Bereiche sowie Fischerhäuser besser an wichtige Ismaninger Einrichtungen wie Einkaufsläden, Rathaus, Seidl-Mühle, Gewerbegebiete, Arztpraxen, Schulen, Kindergärten, Sportstätten und S-Bahn anbinden. Dadurch werden auch diese Einrichtungen entsprechend stark profitieren.
Wichtig ist natürlich auch die tarifliche MVV-Integration und die Fahrplanabstimmung auf die anderen Buslinien und S-Bahn. Als Fahrzeuge sollen von Beginn an elektrische Kleinbusse verkehren, welche dann eine emissionsfreie und sehr leise Mobilität gewährleisten. Das System lässt sich auch zukunftsfähig weiterentwickeln, beispielsweise durch autonom fahrende Minibusse.
Neben den Siedlungsschwerpunkten gilt es auch, sich Gedanken um die Nahverkehrsanbindung der sehr dünn besiedelten Gemeindebereiche zu machen. Diese, wie beispielsweise die Siedlungen im Moos, können über ein Ruf-Taxi/Ruf-Bus flexibel und kostengünstig angebunden werden.
Zu möglichen Routen für den Ortsbus entwickeln die Ismaninger Grünen ein Konzept, welches dann durch ein Ingenieurbüro – auch auf Basis von Bürgerbefragungen – weiter ausgearbeitet werden sollte.
Die zusätzliche Haltestelleninfrastruktur kann darüber hinaus gewinnbringend in die jeweilige Umgebung integriert werden. Hierfür gibt es hervorragende Beispiele aus anderen Orten, wie begrünte Wartehäuschen mit positiver, kühlender Wirkung auf das Mikroklima und einer Attraktivität für Bienen und Hummeln.
Eine Subventionierung durch die Gemeinde halten wir für sehr wichtig, damit die Tarife für den Ortsbus sehr günstig gehalten werden können. Nur so kann die innerörtliche Mobilität um ein wirklich attraktives Angebot erweitert werden, das zum Verzicht auf das Auto anregt. Die innerörtlichen Verkehre der Linie 230 nach Fischerhäuser und Carl-Zeiss-Ring können in das Ortsbussystem integriert werden.
Alles in allem ist ein Ortsbus definitiv ein weiteres Puzzleteil für ein liebens- und lebenswertes Ismaning.
OV Ismaning von Bündnis 90/Die Grünen
#ismaningweiterdenken





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